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Günstiger mieten mit einkommensorientierter Förderung (EOF)

Grandiose Aussichten und modernen Komfort genießen, aber nicht die volle Miete zahlen – in Hubland ist das möglich. Denn rund die Hälfte der Wohnungen wird mit der einkommensorientierten Förderung, kurz EOF, unterstützt. Ein Mietzuschuss des Freistaats Bayern, den Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

Was ist die einkommensorientierte Förderung (EOF)?

Die EOF ist ein Modell, bei dem berechtigte Mieter einen Zuschuss zur Miete erhalten, der antrags- und einkommensabhängig ist. Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach dem Haushaltseinkommen des Mieters und ist in drei Stufen gestaffelt. Förderfähigkeit und -höhe werden alle drei Jahre überprüft.

Wer kann die EOF beantragen?

Prinzipiell jeder! Ausschlaggebend sind die Größe des Haushaltes und das dazugehörige Haushaltseinkommen. Berechtigte Haushalte können von ca. 1.100 € (alleinstehend) bis ca. 5.400 € brutto (4-Personenhaushalt) verdienen.
 

Haushaltsgröße Einkommensstufe 1
(Jahresnetto)
Einkommensstufe 2
(Jahresnetto)
Einkommensstufe 3
(Jahresnetto)
1-Personen-Haushalt 12.000,00 € 15.600,00 € 19.000,00 €
2-Personen-Haushalt 18.000,00 € 23.400,00 € 29.000,00 €
Jede weitere Person 4.100,00 € 5.300,00 € 6.500,00 €
Kindererhöhungsbeitrag 500,00 € 750,00 € 1.000,00 €

 

Diese Gehaltsangaben sind Richtwerte. Die Berechnung des Haushaltseinkommens erfolgt nach dem Bayerischen Wohnraumförderungsgesetz (BayWoFG) und kann nur durch den Fachbereich Soziales der Stadt Würzburg – im Rahmen der Berechtigungsprüfung – vorgenommen werden.

Wie lange wird die EOF gewährt?

Der Bewilligungszeitraum beträgt bis zu 36 Monate. Frühestens zwei Monate vor Ablauf des Bewilligungszeitraumes kann ein Wiederholungsantrag gestellt werden.


Die EOF wird ohne Unterbrechung weitergewährt und gegebenenfalls angepasst, wenn spätestens innerhalb eines Monats nach Ablauf des Bewilligungszeitraumes ein Wiederholungsantrag gestellt wird und alle Voraussetzungen erfüllt sind. Eine rückwirkende Gewährung des Förderungsbetrages ist jedoch nicht möglich.

Wie funktioniert der Zuschuss?

Die Regierung von Unterfranken legt mit Genehmigung der Förderung eine höchst zulässige Erstvermietungsmiete und eine zumutbare Miete im Sinne einer Sozialmiete fest. Diese zumutbare Miete hat eine Bandbreite in der Einkommensstufe 2 von 5,85 – 6,25 €/m².

 

Ein Beispiel: Die Erstvermietungsmiete wurde auf 9,50 €/m² festgelegt, die zumutbare Miete der Einkommensstufe 2 beträgt 6,25 €/m², das heißt die Differenz zwischen Erstvermietungsmiete und zumutbarer Miete in Höhe von 3,25 €/m² wird über die EOF vom Freistaat Bayern finanziert. Der Mieter zahlt selbst nur 6,25 €/m² für eine Neubauwohnung.

 

Für die Einkommensstufe 3 reduziert sich der Zuschuss um 1 €/m². Bei der Einkommensstufe 1 erhöht er sich um 1 €/m².

 

Der Zuschuss muss vor Mietbeginn separat vom Mieter bei der Stadt Würzburg, Fachbereich Soziales beantragt werden und wird dem Mieter direkt ausgezahlt.
 

Für genaue Angaben wenden Sie sich an die Stadt Würzburg, Fachbereich Soziales, Karmelitenstraße 43:
Telefon 0931/37-2760
Frau Birl
Telefon 0931/37-3544
Frau Foydl
Telefon 0931/37-2544
Frau Kraft

 

Wie beantrage ich die EOF?

  1. Ein Blick auf die Tabelle genügt, um einzuschätzen, ob Sie Chancen auf EOF haben. Sieht gut aus? Dann rufen Sie bei der Stadt Würzburg, Fachbereich Soziales an. Hier erfahren Sie mit Gewissheit Ihre EOF-Stufe.
  2. Auf dieser Basis können Sie nun Ihre Wohnungssuche in Hubland starten.
  3. Können wir Ihre Anfrage berücksichtigen, laden wir Sie zum Beratungsgespräch ein.
  4. Sie haben die Zusage für die Wohnung bekommen? Dann beantragen Sie jetzt bei der Stadt Würzburg, Fachbereich Soziales, Karmelitenstraße 43 den Wohnberechtigungsschein (Kosten 15 €).
  5. Sobald Sie den Wohnberechtigungsschein in Händen halten, vereinbaren Sie mit uns einen Termin zum Abschluss des Mietvertrages.
  6. Mit dem Mietvertrag beantragen Sie die EOF bei der Stadt Würzburg, Fachbereich Soziales, Karmelitenstraße 43.

 

Folgende Unterlagen müssen Sie dabei vorlegen
(meistens genügen Kopien):

 

  • allgemeiner Wohnberechtigungsschein
  • Mietvertrag (mit Unterschrift von Vermieter und Mieter)
  • die letzten 12 Lohn- und Gehaltsabrechnungen von allen im Wohnberechtigungsschein aufgeführten Personen; Einkommensnachweise (Rentenbescheide, Arbeitslosengeldbescheide, Sozialhilfebescheide, Pflegegeldbescheid etc.)
  • Nachweis über Entrichtung oder Erhalt von Unterhalt
  • Nachweis über Schwerbehinderung ab einem „GdB von 50“
  • Schul-/Immatrikulationsbescheinigungen (ab 15 J.)
  • Schwangerschaftsbescheinigung/Mutterpass
  • Heiratsurkunde/Aufgebotsbescheinigung